Die Regulierungskommission der E-Control hat am 29. Oktober den Entwurf für die Netzentgelte ab Jänner 2027 vorgelegt. Für Haushalte auf Netzebene 7 sinken die Netzkosten laut vorläufigen Zahlen im Österreichschnitt um 3,6 Prozent, das sind rund 15 Euro pro Jahr. Stellungnahmen sind bis 20. November 2026 möglich.
Laut aktuellem Produktblatt gilt beim Tarif Strom Privat 24 ab 1. November 2026 ein Energiepreis von 20,28 Cent brutto pro kWh bei 36 Euro Grundentgelt im Jahr. Für natürliche Personen gilt bis 31. Dezember 2026 für die ersten 1.500 kWh im Jahr ein vergünstigter Arbeitspreis von 12 Cent brutto pro kWh (Aktion „Strompreisdeckel“). Netzentgelte, Steuern und Abgaben kommen hinzu.
Für die Netzentgelte zählt künftig neben der verbrauchten Strommenge schrittweise auch die bezogene Leistung, langfristig im Verhältnis 50 zu 50. Wann ein Netzbereich umstellt, entscheidet der Netzbetreiber zwischen 1. Jänner 2027 und spätestens 1. Juli 2028. Laut E-Control merken Durchschnittshaushalte ohne leistungsstarke Geräte wie eine Sauna kaum etwas. Wer Leistungsspitzen senkt, etwa beim Laden des E-Autos oder bei der Wärmepumpe, kann die Netzkosten dämpfen.
In Wagenham in der Gemeinde Pischelsdorf am Engelbach ist der Großspeicher der NGEN Group offiziell in Betrieb. Die Anlage hat 85 MW Leistung und 170 MWh Kapazität und ist laut Unternehmen derzeit der größte Batteriespeicher Österreichs. Zwischen Spatenstich im März 2026 und Netzanschluss lagen rund sechs Monate.
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TrinaTracker hat die ersten Montageroboter Buildex für ein Solarprojekt in Portugal nach Europa geliefert. Laut Feldtestdaten des Herstellers montiert ein Gerät im Schnitt 600 bis 700 Module pro Tag. Die Installation soll damit drei- bis viermal so schnell sein wie von Hand.
Die Energie AG hat am 19. Oktober in Schalchen im Innviertel eine Agri-PV-Anlage mit 5,99 MWp in Betrieb genommen. Laut Energie AG umfasst sie rund 9.350 Module und erzeugt jährlich 8,06 GWh, mehr als 75 Prozent der Fläche bleiben landwirtschaftlich genutzt. Ab 2027 sollen Bewohnerinnen und Bewohner der Region Strom direkt aus der Anlage beziehen können.
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Der dritte Fördercall 2026 für Investitionszuschüsse zu Photovoltaik und Stromspeichern endete am 22. Oktober um Mitternacht. Die Prüfung der Anträge läuft noch. Speicher wurden nur gemeinsam mit einer PV-Anlage gefördert, der fixe Satz lag bei 150 Euro pro kWh.
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Das Frankfurter Start-up Revolta erhält aus dem EU-Regionalfonds EFRE 264.000 Euro, das sind 40 Prozent der Projektkosten. Entwickelt wird ein Natrium-Ionen-Speicher, der direkt am Netz laden soll, wenn Strom günstig ist, auch für Haushalte ohne PV-Anlage. Das Projekt läuft bis Ende 2029.
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Im September 2026 wurden in Österreich 9.723 rein elektrische Pkw neu zugelassen, das sind 33,6 Prozent aller 28.968 Neuzulassungen. Laut Mobilitätsministerium ist das ein Rekordwert. Österreichweit gibt es inzwischen über 40.000 öffentliche Ladepunkte.
Das Wirtschafts- und Energieministerium plant ab 2027 einen Bonus für Speicher bei neuen PV-Anlagen und für die Nachrüstung bestehender Anlagen. Voraussetzung soll ein intelligentes Energiemanagementsystem sein. Für den letzten Call im alten System wurden die Mittel mit Restgeldern auf 38,5 Millionen Euro aufgestockt. Höhe und Details des neuen Bonus stehen noch aus.
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Das bulgarische Unternehmen AuroraCell hat einen 48-Volt-Heimspeicher auf Basis von Natrium-Ionen-Chromoxid vorgestellt. Laut Hersteller hat er 9,7 kWh Nennenergie und schafft 20.000 Zyklen bei voller Entladung und 25 Grad. Natrium-Ionen-Zellen kommen ohne Lithium aus, die Angaben sind Herstellerwerte.
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Seit 1. Oktober stehen bis zu 6,9 Millionen Euro für Energiegemeinschaften und Projekte der gemeinsamen Energienutzung bereit. Erstmals sind auch Investitionen in gemeinschaftlich genutzte Speicher und Peer-to-Peer-Modelle förderfähig. Das Programm folgt den neuen Regeln im Elektrizitätswirtschaftsgesetz.
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Im Preismonitor für Oktober weist die E-Control für einen Haushalt mit 3.500 kWh beim lokalen Anbieter Salzburg AG 1.177,72 Euro pro Jahr inklusive Netz und Abgaben aus. Das günstigste Angebot im Netzgebiet lag mit Neukundenrabatt um 234,01 Euro darunter. Beim Gas hat die Salzburg AG den Arbeitspreis mit 1. Oktober gesenkt.
Longi meldet für eine Perowskit-Silizium-Tandemzelle einen Wirkungsgrad von 35,5 Prozent, bestätigt vom EU-Prüfinstitut ESTI. Es handelt sich um eine Laborzelle, nicht um ein Serienmodul. Der bisherige Wert des Herstellers lag bei 34,85 Prozent.
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